Stiftung für Kunst und Kultur e.V.
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 Stiftung für Kunst und Kultur e.V.
 Jubiläum "25 Jahre Stiftung für Kunst und Kultur e.V."
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Ideen haben ist gut,
Ideen umsetzen ist besser.


Die in Bonn ansässige Stiftung, die 1986 aus einer privaten Initiative hervorgegangen ist und kürzlich ihr 25jähriges Jubiläum feierte, versteht sich im Wortsinne als „Anstifter“ für mehr bürgerschaftliches Engagement für die Kunst: Mit privatem Einsatz öffentlich wirken, heißt die Devise. Es muss alles dafür getan werden, die bestehende kulturelle Vielfalt zu erhalten, und hier ist die öffentliche Hand auf Unterstützung von privater Seite angewiesen. Als kreative Ideenfabrik regt die Stiftung künstlerische und kulturpolitische Aktivitäten an und setzt sie mithilfe eines gewachsenen Netzwerks engagierter Partner in die Tat um. Die notwendigen Mittel werden dabei fast vollständig durch Sponsoren aus der Wirtschaft oder dem Privatbereich aufgebracht.

Von besonderer und bleibender Bedeutung sind vor allem drei Unternehmungen: Mit den Ausstellungen „China!“ (1996) und „Chinart“ (2002) hat die Stiftung eine Vorreiterrolle übernommen, zeitgenössische chinesische Kunst in Europa bekanntzumachen. In Duisburg hat sie das MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst etabliert, das sie seit der Gründung 1999 betreibt und wo sie jährlich vier Ausstellungen zeigt (siehe www.museum-kueppersmuehle.de). In Salzburg hat die Stiftung in den Jahren 2002-2011 gemeinsam mit der Salzburg Foundation den „Walk of Modern Art“ ins Leben gerufen, ein frei zugänglicher Skulpturenparcours im öffentlichen Raum der Salzburger Altstadt mit Werken von Anselm Kiefer über Marina Abramovic bis Erwin Wurm (siehe www.salzburgfoundation.at).

Über 200 Projekte sind bis heute realisiert worden, von kulturpolitischen Diskussionsrunden über Kunstprojekte im öffentlichen Raum bis zu Katalogproduktionen und Künstlergesprächen. Insbesondere hat die Stiftung zahlreiche Ausstellungsprojekte durchgeführt, im Kunstmuseum Bonn, Museum Küppersmühle in Duisburg, MACRO in Rom, Künstlerhaus Wien, Singapore Art Museum und an vielen weiteren Orten. Große Themenausstellungen wie „Die Macht des Alters“ waren ebenso dabei wie junge chinesische Kunst, zeitgenössische deutsche Fotografie, Einblicke in die skandinavische Kunstszene oder Präsentationen von Jörg Immendorff, Gerhard Richter, Sean Scully, Tony Cragg, Per Kirkeby und vielen mehr. Mit „60 Jahre. 60 Werke. Kunst aus der Bundesrepublik Deutschland von 1949 bis 2009“ (2009) und „ARTandPRESS“ (2012) hat die Stiftung jüngst zwei große Ausstellungen im Berliner Martin-Gropius-Bau gezeigt. Publikumsmagnete waren Präsentationen von Anselm Kiefer (2010/11), die die Stiftung in Kooperation mit der Villa Schöningen in Potsdam, dem Koninklijk Museum voor Schone Kunsten in Antwerpen und dem Museum Frieder Burda in Baden-Baden realisiert hat.

„Aufgeschlossenheit, Neugierde, Interesse am Fremden und die Lust, Ideen zu entwickeln und umzusetzen: Aus dieser Einstellung heraus entwickelte sich das Motto unseres Stiftungsvereins“, erläutert der Vorsitzende Walter Smerling, „und es hat bis heute seine Gültigkeit nicht verloren: Ideen haben ist gut, Ideen umsetzen ist besser. Dabei steht immer die Kunst und die Arbeit des Künstlers im Vordergrund, das ist der Rohstoff, dem wir mit ganzem Einsatz, höchster Achtung und großer Zuneigung begegnen.“

Sitz der Stiftung in Bonn
Kunst im öffentlichen Raum - Bernar Venet in Duisburg
Führung durch die Ausstellung "60 Jahre.60 Werke" in Berlin
Stephan Balkenhol, Ausstellung im MKM Duisburg
Dinnerveranstaltung
Kataloge zu Ausstellungen der Stiftung
Privatführung mit Markus Lüpertz