MKM MUSEUM KÜPPERSMÜHLE
FÜR MODERNE KUNST, DUISBURG

Aktuelle Ausstellung

Kunst & Kohle
Hommage an Jannis Kounellis

Ayşe Erkmen – Anselm Kiefer – Michael Sailstorfer
Sun Xun – Timm Ulrichs – Bernar Venet

8. Juni bis 28. Oktober 2018

Jannis Kounellis, Pionier der Arte Povera-Bewegung, steht im Zentrum der Ausstellung, mit der sich das MKM am städteübergreifenden Projekt „Kunst & Kohle“ der RuhrKunstMuseen beteiligt. Neben Stahl, Stein oder Stoff ist Kohle eines der grundlegenden Elemente, aus denen Kounellis seine raumgreifenden Installationen geschaffen hat.

Davon ausgehend zeigt das MKM weitere künstlerische Positionen im Sinne einer Hommage an Jannis Kounellis. Sie alle greifen die Kohle als Arbeitsmaterial, Motiv und Inhaltsträger auf. Zu sehen sind Installationen und ganze Räume von Ayşe Erkmen, Anselm Kiefer, Michael Sailstorfer, Sun Xun, Timm Ulrichs und Bernar Venet.

weitere Infos, Bildergalerie von der Eröffnung und RAHMENPROGRAMM

Vorschau

EMIL SCHUMACHER
Inspiration und Widerstand

15. November 2018 – 10. März 2019

Die Kunst der Gegenwart ist ohne ihn nicht denkbar: Emil Schumacher (1912–1999) zählt zu den wichtigsten Protagonisten der deutschen Nachkriegsabstraktion, die einen radikalen Neuanfang in der Kunst nach dem zweiten Weltkrieg wagten. Die Loslösung der Farbe von der Form, der Linie vom Motiv, das Spontane des Malaktes, das Verletzen des Malgrundes, das Vordringen der Malerei in die dritte Dimension und die Verwendung weiterer Materialien wie Steinen, Blei, Asphalt und Sisal kennzeichnen seine Kunst.

weitere Infos

Emil Schumacher, Rot I, 1963, Sammlung Ströher, Darmstadt © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

DAS MKM UND DIE SAMMLUNG STRÖHER

Werke von Anselm Kiefer bis Gerhard Richter, ein vielseitiges Ausstellungsprogramm und eine markante Architektur zwischen Industriedenkmal und White Cube – willkommen im MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst. Das Haus im lebhaften Duisburger Innenhafen ist eines der größten deutschen Privatmuseen und gehört zum Netzwerk der RuhrKunstMuseen. Die Schweizer Stararchitekten Herzog & de Meuron haben das ehemalige Speichergebäude – bis in die 1970er-Jahre lagerte hier Getreide – in einen zeitgemäßen Kulturbau mit lichten, hohen Räumen verwandelt.

Auf gut 2.500qm sind Highlights aus der Sammlung Ströher zu sehen, einer der wichtigsten und umfangreichsten Sammlungen deutscher Kunst nach 1945. Der Fokus liegt auf der Malerei. Die Sammlung umfasst zentrale Positionen der Kunstentwicklung in Deutschland, von der unmittelbaren Nachkriegszeit bis in die Gegenwart. Weitere 2.500qm Ausstellungsfläche entstehen bis Ende 2019 neu. Hinzu kommt ein vielseitiges Wechselausstellungsprogramm mit Retrospektiven zeitgenössischer deutscher Künstler von Markus Lüpertz bis K.O. Götz, aber auch Gruppenausstellungen und internationale Kunst.

Das MKM ist mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Zahlreiche Spaziermöglichkeiten, Cafés und Restaurants finden sich in unmittelbarer Nähe.

Zeitgenössische deutsche Kunst von den 1950er-Jahren bis in die Gegenwart

Im MKM sind aktuell Werke und ganze Werkgruppen von folgenden Sammlungskünstlern zu sehen: Georg Baselitz, Peter Brüning, Ralph Fleck, K.O. Götz, Candida Höfer, Gerhard Hoehme, Anselm Kiefer, Norbert Kricke, Markus Lüpertz, Adolf Luther, Heinz Mack, A.R. Penck, Otto Piene, Gerhard Richter, Hans-Christian Schink, Bernard Schultze, K.R.H. Sonderborg, Fred Thieler, Hans Uhlmann und Günther Uecker. Die Sammlung umfasst im Gesamten über 1.500 Werke.

Zeiten / Preise

Öffnungszeiten

Mittwoch 14-18 Uhr
Donnerstag – Sonntag 11-18 Uhr
Feiertage 11-18 Uhr
Montag + Dienstag geschlossen


Eintrittspreise

Ausstellungen: 6 €
Gesamtes Haus: 9 €
Ermäßigt: 4,50 €
Gruppen ab 10 Personen: 4,50 €
Kinder unter sechs Jahren: frei
Kinder/Schüler ab sechs Jahren: 2,- €

Duisburger und Duisburgerinnen haben jeden Donnerstag freien Eintritt im MKM (gegen Vorlage des Personalausweises).

Adresse

MKM Museum Küppersmühle
für Moderne Kunst
Duisburg Innenhafen
Philosophenweg 55
D- 47051 Duisburg

T +49 (0)203 – 30 19 48 -10/ -11
F +49 (0)203 – 30 18 48 -21
office@museum-kueppersmuehle.de
www.museum-kueppersmuehle.de

Führungen

>>> BEGLEITPROGRAMM „Hommage an Jannis Kounellis“

Öffentliche Führungen
Durch die aktuelle Wechselausstellung und die Sammlung
jeden Sonntag um 15.00 Uhr

Eintritt: Die Teilnahme an der Führung ist im Eintrittspreis enthalten.
Anmeldung: Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.
Bitte beachten Sie: Die Führungen richten sich an Einzelpersonen und sind auf 30 Personen beschränkt. Wir empfehlen daher ein frühzeitiges Eintreffen.

Individuelle und Gruppen-Führungen
Das kunstpädagogische Team des MKM bietet ein fundiertes und lebendiges Vermittlungsprogramm.

Kosten:
Deutschsprachige Führungen: 60 € / Stunde
Führungen in englischer Sprache: 90 € / Stunde

Führungen für Schulen
Je nach Klassenstufe bietet das MKM unterschiedliche Führungsformate für Schulen an.
Führungen für Schulklassen sind zu den regulären Öffnungszeiten buchbar.

Kosten:
Führung: 30 € / Stunde
Führung mit gestaltungspraktischer Übung: 45 € / 90 Min
Eintritt: 2€ p.P. / Schüler ab 6 Jahren und Begleitpersonen

Informationen und Anmeldung
office[at]museum-kueppersmuehle.de
T 0203 / 30 19 48 -11

Presse

PRESSEKONTAKT

Stiftung für Kunst und Kultur e.V.

Viktoriastr. 26, 53173 Bonn
presse@stiftungkunst.de
www.stiftungkunst.de/kultur/presse

Kerstin Weinhold

Presse / Öffentlichkeitsarbeit

T +49 (0)228 934 55 18
k.weinhold@stiftungkunst.de

Tina Rudolph

Kommunikation / Öffentlichkeitsarbeit

T +49 (0)228 934 55 15
t.rudolph@stiftungkunst.de

Anfahrt

Öffentliche Verkehrsmittel
Buslinie 934, Haltestelle Hansegracht

Aus Richtung Düsseldorf, A 59
Abfahrt Duisburg-Duissern, (links) Oranienstraße, (links) Falkstraße, (links) Kardinal-Galen-Straße, (rechts) Philosophenweg

Aus Richtung Köln / Düsseldorf, A 3
Bis Kreuz Duisburg Kaiserberg, A 40 Richtung Duisburg-Venlo, A 59 Richtung Düsseldorf, Abfahrt Duisburg-Duissern, (rechts) Kardinal-Galen-Straße, (rechts) Philosophenweg

Aus Richtung Essen / Dortmund, A 40
Bis zum Kreuz Duisburg, A 59 Richtung Düsseldorf, Abfahrt Duisburg-Duissern, (rechts) Kardinal-Galen-Straße, (rechts) Philosophenweg

Nach Verlassen der Autobahn folgen Sie der Beschilderung „Innenhafen“ bzw. „Museum Küppersmühle“.

Parken
Auf dem Parkplatz gegenüber dem MKM können Sie 3 Stunden lang kostenlos parken, wenn Sie das Ticket im MKM entwerten lassen. Danach kostet jede weitere Stunde 3,50 €.

Kataloge

Haben Sie Interesse an unseren Kunst-Katalogen? Wir schicken Sie Ihnen gerne zu.

Bestellungen und Informationen zu den Kosten unter:
office[at]museum-kueppersmuehle.de oder T 0049-(0)203-30 19 48 -12

Miet me!

Mieten Sie das Museum!

Vom privaten Fest bis zum Firmenenevent – die Räume des MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst kann man mieten. Das Team des MKM hilft und unterstützt auf Wunsch bei der Organisation und Durchführung Ihrer Veranstaltung (Referenten, Catering, Technik, Dekoration etc.).

 

Kontakt: Tatjana Kohn
t.kohn[at]museum-kueppersmuehle.de oder T 0203 / 30 19 48 -10

Restaurant

KÜ – Das Küppersmühle Restaurant

Direkt an das MKM angeschlossen ist das Küppersmühle Restaurant, kurz: KÜ. Kai-Uwe Wergener und sein Team bieten eine sympathische Mischung aus Bodenständigkeit und Extravaganz. Freuen Sie sich auf auf moderne maritime Küche, saisonale Gerichte, leckere Salate und Steaks oder einfach einen Cappuccino mit Blick auf den Innenhafen.
Auch für Feste sind Sie im KÜ richtig: Von der Weihnachtsfeier bis zur Hochzeit ist alles möglich.

Öffnungszeiten:
Di-So, 12.00-23.00 Uhr

Kontakt:
Küppersmühle Restaurant
Kai-Uwe Wergener
T 0203 / 518888-0 oder kw@kü-restaurant.de
www.kueppersmuehle-restaurant.de

Duisburger Kunstmuseen

Schon gewusst? Duisburg hat gleich drei große Kunstmuseen: Das MKM Museum Küppersmühle, das Lehmbruck Museum und das Museum DKM. Neben wechselnden Ausstellungen zeigen die Häuser ihre herausragenden Sammlungen mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten. Das Lehmbruck Museum ist vor allem für seine singuläre Sammlung internationaler Skulptur der Moderne bekannt. Die Sammlung DKM vereint zeitgenössische Kunst mit kulturgeschichtlichen Exponaten.

Hinzu kommen mit der Cubus Kunsthalle, einer lebendigen Künstler- und Galerieszene und zahlreichen Kunstwerken im öffentlichen Raum viele spannende Orte für Kunsterlebnisse in Duisburg. Mehr als 40 Großplastiken umgeben das Lehmbruck Museum im Kant Park, auf dem Weg zum Innenhafen kann der Besucher die Brunnenmeile in der Königstraße (u.a. Niki de Saint Phalle) oder die von Gerhard Richter und Isa Genzken gestaltete U-Bahn-Haltestelle entdecken.

Historie

Von der Mühle zum Museum

Das MKM ist ein markantes Industriedenkmal aus dem 19. Jahrhundert, das seinerzeit als Mühle errichtet wurde. Die Gründung des ersten Mühlenbetriebs auf dem Areal des heutigen Museums Küppersmühle im Jahr 1860 geht auf den Unternehmer Wilhelm Vedder zurück, einen der Väter des Duisburger Innenhafens als „Brotkorb des Ruhrgebiets“. 1900 wurde die erste Mühle unter Einsatz seinerzeit modernster Technik in Betrieb genommen, 1908 ersetzte man die ersten Gebäude durch den – heute zum Museum umgestalteten – dreiflügeligen Neubau. Das Unternehmen wurde 1912 von den Werken Werner & Nicola übernommen, die das Kesselhaus mit Schornstein ergänzten. Die angrenzenden Stahlsilos wurden in den 1930er Jahren errichtet. 1969 erfolgte die Fusion mit den Homberger Küpperswerken, die der Mühle und dem Museum ihren Namen gaben. Im Jahr 1972 wurde der Mühlenbetrieb stillgelegt.

Auf der Grundlage des vom britischen Architekten Sir Norman Foster entwickelten Masterplans erfolgte im Rahmen der internationalen Bauausstellung Emscher Park (1989-1999) die Umgestaltung der einstigen Industriebrache des Duisburger Innenhafens zu einem multifunktionalen Dienstleistungsareal am Wasser. In unmittelbarer Nähe zur City wurde das in vielen Städten bereits erfolgreich realisierte Kombi-Konzept Arbeiten, Wohnen, Ausgehen, Kultur und Freizeit am Wasser verwirklicht. Die stillgelegten Mühlen- und Speichergebäuden des ehemaligen Getreidehafens, die als stadtprägende Kulisse erhalten geblieben sind, wurden vielfältig neu nutzbar gemacht. So wurde die alte Küppersmühle zu einem Museum moderner Kunst umgebaut, dem MKM.

Mit dem Umbau beauftragt wurden die Basler Architekten Herzog & de Meuron, die 1997-1999 das alte Speichergebäude mit seiner historischen Backsteinfassade in ein Haus für die Kunst verwandelten, das alle Anforderungen eines modernen Museums erfüllt. Der Industriebau wurde komplett entkernt und eine Ausstellungsfläche von rund 3.600m² auf drei Etagen geschaffen. Die Architektur besticht durch ihre Klarheit und Reduktion auf das Wesentliche. Charakteristisch sind die durchgängig bis zu 6m hohen weißen Wände, der Boden aus grauem türkischem Basalt und die Abfolge großzügiger Raumflächen. Die einzige Verbindung zur Außenwelt sind raumhohe Fensterschlitze, die in die denkmalgeschützte Fassade eingefügt wurden. Als einzig neuer Anbau wurde ein Treppenturm ergänzt, das jährlich viele architekturbegeisterte Besucher anzieht. Die Windungen aus terracottafarbenem Beton ziehen den Blick wie im Sog nach oben und der Besucher fühlt sich wie im Inneren einer gigantischen Skulptur. Aktuell wird das MKM von Herzog & de Meuron um weitere 2.500qm erweitert (s. unten).

Sponsoren

Sponsoring im MKM –
Die intelligente Verbindung von Kultur und Wirtschaft

Aus Erfahrung sind wir davon überzeugt: Kultur und Wirtschaft können voneinander profitieren. Die Projekte des MKM und der Stiftung für Kunst und Kultur e.V. werden von jeher privatwirtschaftlich finanziert. Wir sind bestens vernetzt und arbeiten seit vielen Jahren vertrauensvoll mit unseren Sponsoren zusammen. Das eingespielte Team um Direktor Walter Smerling bietet Unternehmen, die sich bei unseren Projekten engagieren, individuelle und flexible Nutzungsmöglichkeiten. Wir kommunizieren, öffnen Türen, gestalten und gehen neue Wege.

Kontakt:
Prof. Dr. h.c. Walter Smerling
T 0049-(0)228-934 55 0
w.smerling[at]stiftungkunst.de

Wir danken unseren langjährigen Sponsoren und Förderern für ihr großzügiges Engagement:
Evonik Industries AG
Fine Art Business Partner / Kunstversicherungsmakler der Ecclesia Gruppe
Hasenkamp Internationale Transporte GmbH
NATIONAL-BANK AG
Sal. Oppenheim
Sparkasse Duisburg
sowie den weiteren ungenannten Förderern

MKM Erweiterungsbau

Entwurf: Herzog & de Meuron
Fertigstellung und Neupräsentation der Sammlung sind für 2019 geplant.

MKM Erweiterungsbau, Perspektive Süd (Simulation), © Herzog & de Meuron

Durch den Erweiterungsbau der Schweizer Architekten Herzog & de Meuron erhält eine der bedeutendsten Sammlungen deutscher Kunst nach 1945, die Sammlung Ströher, zusätzliche 2.500 m² Ausstellungsfläche. Maßgebliche Vertreter des Informel wie K.O. Götz, Bernard Schultze und Gerhard Hoehme, prägende Künstlerpersönlichkeiten wie Georg Baselitz, Anselm Kiefer oder Gerhard Richter, aber auch Fotografien von Candida Höfer oder Hans-Christian Schink werden künftig auf insgesamt gut 5.000 m² Ausstellungsfläche präsentiert. Die Fertigstellung des Neubaus ist für Herbst 2019 geplant.

Wie bereits beim Umbau der historischen Küppersmühle zum Museum orientieren sich Herzog & de Meuron bei ihrem Entwurf für den Erweiterungsbau am Bestand des MKM und der Architektur des Innenhafens. Drei unterschiedlich hohe Baukörper schreiben den vorhandenen Museumsbau fort und fügen sich zu einem neuen Kopfbau zusammen, der die gesamte Gebäudezeile des Hafensbeckens konsequent und harmonisch abschließt.

Mittels Brücken in den Silos im 1. und 2. OG wird die Verbindung zwischen den neuen und den bereits existierenden Sammlungsräumen geschaffen. Die Silos selbst bleiben in der äußeren Optik wie auch ihrer ursprünglichen Materialität als Industriedenkmal erhalten. Als Erschließungselement und verbindender Ausstellungraum werden sie jedoch einer neuen Funktion zugeführt. Darüber hinaus werden die Silos mit einer Aussichtsterrasse versehen und somit erstmals für Besucher zugänglich gemacht.

Erweiterungsbau MKM, Siloplattform (Simulation), © Herzog & de Meuron

Ermöglicht wird das Vorhaben durch das Engagement der privaten MKM-Stiftung, die von den Sammlern Sylvia und Ulrich Ströher gegründet wurde.

Grundsteinlegung des Erweiterungsbaus am 5. April 2017:

AUSSTELLUNGEN