MKM MUSEUM KÜPPERSMÜHLE
FÜR MODERNE KUNST, DUISBURG

AKTUELLE AUSSTELLUNG

Karl Fred Dahmen, Chiemgaulegende, 1972, Hermann R. Müller, (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2017

KARL FRED DAHMEN
Das Prinzip Landschaft

22. September bis 5. November 2017

Er ist der große Unbekannte unter den Pionieren der deutschen Nachkriegskunst: Karl Fred Dahmen. Der Maler und Objektkünstler (1917-1981), der aus Stolberg bei Aachen stammt, wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass zeigt das MKM Museum Küppersmühle die bislang umfangreichste Retrospektive des Künstlers mit Gemälden, Collagen und Objekten aus vier Jahrzehnten. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Leopold-Hoesch-Museum in Düren, wo Dahmens grafisches Werk zu sehen sein wird.

Das Museum Küppersmühle setzt mit Karl Fred Dahmen die Präsentationsreihe von Sammlungskünstlern mit dem Schwerpunkt informelle/abstrakte Malerei fort. Dahmen ist mit einem umfangreichen Konvolut in der Sammlung Ströher vertreten.

weitere Infos

VORSCHAU

BERND KOBERLING. Werke 1963 – 2017

17. November 2017 bis 28. Januar 2018

Das MKM richtet dem Maler, der im kommenden Jahr seinen 80. Geburtstag feiert, die bislang umfangreichste Retrospektive aus. Zu sehen sind 85 Arbeiten aus sechs Jahrzehnten – die Summe eines Malerlebens. In neun Räumen/Kapiteln wird Koberlings Werk präsentiert, beginnend mit den sogenannten „Überspannungen“ der 1960er Jahre, die ihn bekannt gemacht haben, über die expressiven Gemälde aus der Zeit der „Neuen Wilden“ (1970er/80er) bis in die unmittelbare Gegenwart, in der sich der Künstler noch einmal ganz neu erfindet.

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Bernd Koberling, Eyrarrós Klang No.8, 2016, (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto Marcus Schneider

DAS MKM…

… das sind: mehrere Tausend m² Ausstellungsfläche, eine Künstlerliste von Anselm Kiefer bis Gerhard Richter, ein vielseitiges Ausstellungsprogramm und eine markante Architektur zwischen Industriedenkmal und White Cube. Das Haus, gelegen im lebhaften Duisburger Innenhafen und eines der größten deutschen Privatmuseen, hat sich seit seiner Eröffnung 1999 zu einem kulturellen Leuchtturm der Metropole Ruhr entwickelt. Die Schweizer Stararchitekten Herzog & de Meuron haben das ehemalige Speichergebäude – bis in die 1970er-Jahre lagerte hier Getreide – in ein abwechslungsreiches Zentrum für die Kunst mit lichten, hohen Räumen verwandelt. Auf gut 3.500qm ist hier Kunst zu sehen, weitere 2.500qm Ausstellungsfläche entstehen bis Ende 2018 neu.

Mit der Sammlung Ströher präsentiert das MKM zentrale Positionen, Werke und ganze Werkgruppen von zeitgenössischen deutschen Künstlerinnen und Künstlern von internationalem Rang. Den Besucher erwartet ein einmaliger Rundgang durch mehrere Jahrzehnte herausragenden Kunstschaffens, ausgehend von den 1950er-Jahren bis in die Gegenwart.

Hinzukommt ein vielseitiges Wechselausstellungsprogramm. Im Fokus stehen Retrospektiven zeitgenössischer deutscher Künstler, aber auch Gruppenausstellungen und internationale Kunst.

Das Haus ist bestens angebunden an ein dichtes Bahn- und Autobahnnetz sowie die Flughäfen Köln/Bonn und Düsseldorf. Zahlreiche Spaziermöglichkeiten, Cafés und Restaurants finden sich in unmittelbarer Nähe.

Zeiten

Mittwoch 14-18 Uhr

Donnerstag – Sonntag 11-18 Uhr
Feiertage 11-18 Uhr

Montag + Dienstag geschlossen

Adresse

MKM Museum Küppersmühle
für Moderne Kunst
Duisburg Innenhafen
Philosophenweg 55
D- 47051 Duisburg

T +49 (0)203 – 30 19 48 -10/ -11
F +49 (0)203 – 30 18 48 -21
office@museum-kueppersmuehle.de
www.museum-kueppersmuehle.de

Preise

Wechselausstellungen: 6 €
Gesamtes Haus: 9 €
Ermäßigt: 4,50 €
Gruppen ab 10 Personen: 4,50 €
Kinder/Schüler ab sechs Jahren: 2,- €

Kinder unter sechs Jahren haben im MKM freien Eintritt.

Duisburger und Duisburgerinnen haben jeden Donnerstag freien Eintritt im MKM (gegen Vorlage des Personalausweises).

Führungen

Öffentliche Führungen durch die Sammlung und die laufende Ausstellung finden jeden Sonntag um 15.00 Uhr statt.

Eintritt: Die Teilnahme an der Führung ist im Eintrittspreis enthalten.
Anmeldung: Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.
Bitte beachten Sie: Die Führungen richten sich an Einzelpersonen und sind auf 30 Personen beschränkt. Wir empfehlen daher ein frühzeitiges Eintreffen.

Individuelle und Gruppen-Führungen

Führungen für Schulen

Veranstaltungsprogramm

Anfahrt

Öffentliche Verkehrsmittel
Vom Hbf Duisburg nehmen Sie Buslinie 934, Haltestelle Hansegracht.

Aus Richtung Düsseldorf, A 59
Abfahrt Duisburg-Duissern, (links) Oranienstraße, (links) Falkstraße, (links) Kardinal-Galen-Straße, (rechts) Philosophenweg

Aus Richtung Köln / Düsseldorf, A 3
Bis Kreuz Duisburg Kaiserberg, A 40 Richtung Duisburg-Venlo, A 59 Richtung Düsseldorf, Abfahrt Duisburg-Duissern, (rechts) Kardinal-Galen-Straße, (rechts) Philosophenweg

Aus Richtung Essen / Dortmund, A 40
Bis zum Kreuz Duisburg, A 59 Richtung Düsseldorf, Abfahrt Duisburg-Duissern, (rechts) Kardinal-Galen-Straße, (rechts) Philosophenweg

Nach Verlassen der Autobahn folgen Sie der Beschilderung „Innenhafen“, bzw. „Museum Küppersmühle“

Parken

Auf dem Parkplatz gegenüber des Museums können Sie 3 Stunden lang kostenlos parken. Das beim Einfahren gezogene Ticket müssen Sie dazu im Museum entwerten lassen. Danach kostet jede weitere Stunde 3,50 €.

Veranstaltungen

Aktuelle Veranstaltungen im MKM

KUNST und GENUSS: Karl Fred Dahmen
Do, 2. November 2017 | 17 Uhr
Führung durch die Ausstellung im MKM, anschließend Wein und Imbiss im Küppersmühle Restaurant.
Mit Sabine Falkenbach und Jörg Mascherrek
Teilnahmepreis: 21 € inkl. Eintritt ins MKM, Führung, Imbiss und ein Getränk

Anmeldung
für alle Veranstaltungen erbeten unter:
office[at]museum-kueppersmuehle.de
oder T 0203 / 30 19 48 -11 (Mi-So)

Kataloge

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Miet me!

Mieten Sie das Museum!

Vom privaten Fest bis zum Firmenenevent – die Räume des MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst kann man mieten. Das Team des MKM hilft bei der Organisation und Durchführung Ihrer Veranstaltung und kümmert sich auf Wunsch auch um Referenten, Catering, Technik oder Dekoration.

Kontakt:
Tatjana Kohn
T 0203 / 30 19 48 -10
t.kohn[at]museum-kueppersmuehle.de

Restaurant

KÜ – Das Küppersmühle Restaurant

Direkt an das MKM angeschlossen ist das Küppersmühle Restaurant, kurz: KÜ. Kai-Uwe Wergener und sein Team bieten eine sympathische Mischung aus Bodenständigkeit und Extravaganz. Freuen Sie sich auf auf moderne maritime Küche, saisonale Gerichte, leckere Salate und Steaks oder einfach einen Cappuccino mit Blick auf den Innenhafen.
Auch für Feste sind Sie im KÜ richtig: Von der Weihnachtsfeier bis zur Hochzeit ist alles möglich.

Öffnungszeiten:
Di-So, 12.00-23.00 Uhr

Kontakt:
Küppersmühle Restaurant
Kai-Uwe Wergener
+49. 203. 518888-0
kw@kü-restaurant.de
www.kueppersmuehle-restaurant.de

Sponsoren

Sponsoring im MKM –
Die intelligente Verbindung von Kultur und Wirtschaft

Aus Erfahrung sind wir davon überzeugt: Kultur und Wirtschaft können voneinander profitieren. Die Projekte des MKM und der Stiftung für Kunst und Kultur e.V. werden von jeher privatwirtschaftlich finanziert. Wir sind bestens vernetzt und arbeiten seit vielen Jahren vertrauensvoll mit unseren Sponsoren zusammen. Das eingespielte Team um Direktor Walter Smerling bietet Unternehmen, die sich bei unseren Projekten engagieren, individuelle und flexible Nutzungsmöglichkeiten. Wir kommunizieren, öffnen Türen, gestalten und gehen neue Wege.

Kontakt:
Prof. Dr. h.c. Walter Smerling
T 0049-(0)228-934 55 0
w.smerling[at]stiftungkunst.de

Wir danken unseren langjährigen Sponsoren und Förderern für ihr großzügiges Engagement:
Evonik Industries AG
Fine Art Business Partner / Kunstversicherungsmakler der Ecclesia Gruppe
Hasenkamp Internationale Transporte GmbH
NATIONAL-BANK AG
Sal. Oppenheim
Sparkasse Duisburg
sowie den weiteren ungenannten Förderern

Duisburger Kunstmuseen

Schon gewusst? Duisburg hat gleich drei große Kunstmuseen: Das MKM Museum Küppersmühle, das Lehmbruck Museum und das Museum DKM. Neben wechselnden Ausstellungen zeigen die Häuser ihre herausragenden Sammlungen mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten. Das Lehmbruck Museum ist vor allem für seine singuläre Sammlung internationaler Skulptur der Moderne bekannt. Die Sammlung DKM vereint zeitgenössische Kunst mit kulturgeschichtlichen Exponaten.

Hinzu kommen mit der Cubus Kunsthalle, einer lebendigen Künstler- und Galerieszene und zahlreichen Kunstwerken im öffentlichen Raum viele spannende Orte für Kunsterlebnisse in Duisburg. Mehr als 40 Großplastiken umgeben das Lehmbruck Museum im Kant Park, auf dem Weg zum Innenhafen kann der Besucher die Brunnenmeile in der Königstraße (u.a. Niki de Saint Phalle) oder die von Gerhard Richter und Isa Genzken gestaltete U-Bahn-Haltestelle entdecken.

Historie

Von der Mühle zum Museum

Das MKM ist ein markantes Industriedenkmal aus dem 19. Jahrhundert, das seinerzeit als Mühle errichtet wurde. Die Gründung des ersten Mühlenbetriebs auf dem Areal des heutigen Museums Küppersmühle im Jahr 1860 geht auf den Unternehmer Wilhelm Vedder zurück, einen der Väter des Duisburger Innenhafens als „Brotkorb des Ruhrgebiets“. 1900 wurde die erste Mühle unter Einsatz seinerzeit modernster Technik in Betrieb genommen, 1908 ersetzte man die ersten Gebäude durch den – heute zum Museum umgestalteten – dreiflügeligen Neubau. Das Unternehmen wurde 1912 von den Werken Werner & Nicola übernommen, die das Kesselhaus mit Schornstein ergänzten. Die angrenzenden Stahlsilos wurden in den 1930er Jahren errichtet. 1969 erfolgte die Fusion mit den Homberger Küpperswerken, die der Mühle und dem Museum ihren Namen gaben. Im Jahr 1972 wurde der Mühlenbetrieb stillgelegt.

Auf der Grundlage des vom britischen Architekten Sir Norman Foster entwickelten Masterplans erfolgte im Rahmen der internationalen Bauausstellung Emscher Park (1989-1999) die Umgestaltung der einstigen Industriebrache des Duisburger Innenhafens zu einem multifunktionalen Dienstleistungsareal am Wasser. In unmittelbarer Nähe zur City wurde das in vielen Städten bereits erfolgreich realisierte Kombi-Konzept Arbeiten, Wohnen, Ausgehen, Kultur und Freizeit am Wasser verwirklicht. Die stillgelegten Mühlen- und Speichergebäuden des ehemaligen Getreidehafens, die als stadtprägende Kulisse erhalten geblieben sind, wurden vielfältig neu nutzbar gemacht. So wurde die alte Küppersmühle zu einem Museum moderner Kunst umgebaut, dem MKM.

Mit dem Umbau beauftragt wurden die Basler Architekten Herzog & de Meuron, die 1997-1999 das alte Speichergebäude mit seiner historischen Backsteinfassade in ein Haus für die Kunst verwandelten, das alle Anforderungen eines modernen Museums erfüllt. Der Industriebau wurde komplett entkernt und eine Ausstellungsfläche von rund 3.600m² auf drei Etagen geschaffen. Die Architektur besticht durch ihre Klarheit und Reduktion auf das Wesentliche. Charakteristisch sind die durchgängig bis zu 6m hohen weißen Wände, der Boden aus grauem türkischem Basalt und die Abfolge großzügiger Raumflächen. Die einzige Verbindung zur Außenwelt sind raumhohe Fensterschlitze, die in die denkmalgeschützte Fassade eingefügt wurden. Als einzig neuer Anbau wurde ein Treppenturm ergänzt, das jährlich viele architekturbegeisterte Besucher anzieht. Die Windungen aus terracottafarbenem Beton ziehen den Blick wie im Sog nach oben und der Besucher fühlt sich wie im Inneren einer gigantischen Skulptur. Aktuell wird das MKM von Herzog & de Meuron um weitere 2.500qm erweitert (s. unten).

SAMMLUNG STRÖHER

Zeitgenössische deutsche Kunst von den 1950er-Jahren bis in die Gegenwart

Das MKM präsentiert Highlights aus der Sammlung Ströher, einer der wichtigsten und umfangreichsten Sammlungen deutscher Kunst nach 1945. Der Fokus liegt auf der Malerei. Die Sammlung umfasst zentrale Positionen der Kunstentwicklung in Deutschland, von der unmittelbaren Nachkriegszeit bis in die Gegenwart.

Im MKM sind aktuell Werke und Werkgruppen von folgenden Sammlungskünstlern zu sehen: Georg Baselitz, Peter Brüning, Abraham David Christian, K.O. Götz, Candida Höfer, Gerhard Hoehme, Anselm Kiefer, Norbert Kricke, Markus Lüpertz, Adolf Luther, Heinz Mack, A.R. Penck, Otto Piene, Gerhard Richter, Hans-Christian Schink, Bernard Schultze, Emil Schumacher, K.R.H. Sonderborg, Fred Thieler und Günther Uecker.

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MKM-Erweiterungsbau

Das MKM vergrößert sich:
Bis Ende 2018 entstehen 2.500qm neue Ausstellungsfläche für die Präsentation der Sammlung
und eine Aussichts-Plattform hoch oben auf den Silos

Das Architekturbüro Herzog & de Meuron hat die Entwurfs- und Genehmigungsplanung für den Erweiterungsbau des MKM Museum Küppersmühle abgeschlossen. Die notwendigen Grundlagen wie Finanzierung und Organisation sind gesichert und am 5. April 2017 haben Walter Smerling (Direktor MKM), Pierre de Meuron (Herzog & de Meuron) und Sören Link (Oberbürgermeister der Stadt Duisburg) den Grundstein für den Anbau gelegt. Das Vorhaben wird durch das Engagement der privaten MKM-Stiftung möglich, die von den Sammlern Sylvia und Ulrich Ströher gegründet wurde und den Erweiterungsbau vollständig finanziert.

Grundsteinlegung des Erweiterungsbaus am 5. April 2017:

AUSSTELLUNGEN