TILL BRÖNNER
Melting Pott

3. Juli bis 6. Oktober 2019
MKM Museum Küppersmühle
für Moderne Kunst Duisburg

Schirmherr: Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen

Till Brönner, renommierter Musik- und Fotokünstler, ist auf ungewöhnlicher Mission im Ruhrgebiet: Über ein ganzes Jahr lang fotografierte Deutschlands Jazz-Musiker Nr.1 Menschen und Orte in einer der vielfältigsten und ambivalentesten Regionen Deutschlands: Ein persönlicher Blick auf Gesichter, Industrie-Architektur, Natur- und Kulturlandschaften, Verkehr und Urbanes, buntes Mit- und Nebeneinander verschiedener Nationen und Religionen in Deutschlands größtem Ballungsraum.

Nicht fehlen darf dabei der scheidende Steinkohle-Bergbau. Er steht nicht nur Pate für den Ausstellungstitel, sondern beeindruckte Brönner in seiner Allgegenwart und Symbolhaftigkeit: „Das Ruhrgebiet hat in seiner Geschichte unterschiedlichste Rollen gespielt. Es war Waffenschmiede zweier Weltkriege, Motor des Aufschwungs, dann Sanierungsfall – mich interessiert, was das aus den Menschen macht.“ Die Menschen waren folgerichtig Brönners wichtigster Zugang zur Region. Und ob sie dem Betrachter als sprichwörtliche Ikone entgegentreten oder eher im Hintergrund bleiben: Jeder von ihnen prägt auf seine Weise das Ruhrgebiet mit.

Das Museum Küppersmühle präsentiert die noch unveröffentlichten Fotografien und widmet dem Künstler seine erste museale Einzelausstellung.

Till Brönner, Dortmund, 2018, © + courtesy Till Brönner

Till Brönner, Museum der Zeche Zollverein, Essen 2018, © + courtesy Till Brönner

Till Brönner, Selbstportrait, © + courtesy Till Brönner

Till Brönner (*1971, Viersen) gilt als Kosmopolit. Er lebt und arbeitet seit Jahren zwischen Berlin und Los Angeles und ist überall zuhause. Seit zehn Jahren ist der Musiker auch erfolgreich als Fotograf tätig. Sein Bildband „Faces of Talent“ (teNeues) mit einfühlsamen S/W-Porträts von Musikerkollegen und anderen prominenten Persönlichkeiten brachte ihm 2015 erhebliches mediales Interesse ein.

Eine gemeinsame Ausstellung der Stiftung für Kunst und Kultur e.V. Bonn und der Brost-Stiftung.

Mit freundlicher Unterstützung von Evonik Industries